Leistungen
Hydroseeding, Nassansaat und Anspritzbegrünung für Straßenböschungen, Bahndämme, Lärmschutzwälle und Flughafengelände — von einfachen Böschungsansaaten bis zur Erosionsschutzmatrix 3D für Extremneigungen bis 70°. SRBT prüft jedes Leistungsverzeichnis auf Plausibilität und empfiehlt Anpassungen bevor die Ausführung beginnt.
Anwendungsfelder
Substrat, Belastungsklasse, Neigung, Entwässerungssituation und wasserrechtlicher Status bestimmen die Formulierung. Kein Böschungstyp ist wie der andere.
Hohe mechanische Belastung durch Verkehrserschütterungen, Spritzwasser und Mähbetrieb. Faserverstärkte Hydroseeding-Systeme mit Biopolymerbindern — erosionsstabilisierend, mähverträglich, langzeitstabil.
ZTVE-StB · DIN 18918 · VOB/CErschütterungsbelastung und eingeschränkte Maschinenzufahrt erfordern langzeitstabile Systeme mit hoher Kohäsionswirkung. Ausführung ggf. von der Böschungskrone ohne Befahrung des Damms.
EBO · DIN 18918 · DB-RichtlinienStark geneigte bis senkrechte Flächen. Für Neigungen bis 70° setzt SRBT die Erosionsschutzmatrix 3D ein — mineralisch verstärktes Hydromulchsystem im Anspritzverfahren als leistungsstarke Alternative zu Böschungsmatten.
DIN 18918 · BNatSchG §44Wassernahe Bereiche mit wechselnden Wasserständen — ausschließlich wassergefährdungsklassenfreie Formulierungen (WGK 0). Kein Kleber auf Polybutadienbasis. Saatgut für Wechselfeuchtestandorte.
AwSV §62 · WHG · DIN 18918Magere, verdichtete Substrate ohne natürliche Bodenentwicklung. Vegetationstragschicht im Anspritzverfahren — Aufbau biologisch aktiver Bodenstruktur als Grundlage für dauerhafte Vegetation.
ZTVE-StB · DIN 18918FOD-Prävention (Foreign Object Debris) als operative Anforderung. Saatgutmischungen auf niedrige Aufwuchshöhe und geringe Attraktivität für Vogelarten ausgelegt. Formulierungen ohne aufwirbelungsfähige Partikel nach ICAO Annex 14.
ICAO Annex 14 · DIN 18918Extremtrockenheit, Schwermetallbelastung, städtischer Hitzestress. Artenauswahl auf Standortbedingungen abgestimmt, Formulierungen mit erhöhter Wasserspeicherkapazität für trockenstressanfällige Lagen.
FLL-Regelwerk · DIN 18918Begrenztes Substratvolumen, hohe Windexposition, keine Bewässerung. Formulierungen mit maximaler Wasserspeicherkapazität, Saatgutmischungen für Trockenstandorte mit tiefem Wurzelsystem.
DIN 18918 · VOB/CFrischer Bodenabtrag, hohe Niederschlagsintensität, keine Vegetationsdecke. Hydraulischer Schutzmulch als Sofortmaßnahme ab dem ersten Tag — unabhängig von Keimung oder Vegetationsentwicklung.
DIN 18918 · ZTVE-StBEingesetzte Systeme
Nicht jede Böschung erfordert dasselbe System. SRBT konfiguriert die Formulierung auf Basis von Neigung, Substrat, Belastungsprofil und regulatorischen Anforderungen.
Hydraulisch appliziertes Gemisch aus Mulchmaterial, Biopolymerbinder, Saatgut und Zuschlagstoffen. Vollflächig anliegend, sofortiger Erosionsschutz, biologisch abbaubar. Für Standardböschungen im Infrastrukturbereich die häufigste und wirtschaftlichste Wahl.
Zum Verfahren →Mineralisch verstärktes Hydromulchsystem im Anspritzverfahren — die leistungsstarke Alternative zu Böschungsmatten auf Extremneigungen. Dreidimensionale Fasermatrix mit Mineralkomponente für mechanische Stabilität, vollflächiger Substratkontakt, tierschutzrechtlich unbedenklich, kein Rückbau.
Zum Verfahren →Für Böschungen ohne ausreichende Bodenentwicklung — Lärmschutzwälle, Böschungsbauwerke aus Recyclingmaterial, stark verdichtete Substrate. Hydraulisch applizierte Wirkschicht übernimmt Oberbodenfunktionen: Wasserspeicherung, Nährstoffversorgung, Keimgrundlage.
Zum Verfahren →Substratkontakt: Hydraulisch applizierter Schutzmulch legt sich vollflächig an das Substrat an — ohne Hohlräume. Kokos- und Jutegewebematten haben nur Punktkontakt; unter der Matte entstehen bevorzugte Fließwege, der Untergrund wird ausgehöhlt.
Tierschutz (BNatSchG §44): Maschenartige Geotextilien sind nachweislich eine Todesfalle für Reptilien (Zauneidechse, Schlingnatter) und Bodenbrüter — besonders geschützte Arten nach BNatSchG §44. Auf Flächen mit potenziellem Vorkommen ist der Einsatz von Gewebematten rechtlich riskant. Hydraulischer Schutzmulch hat keine Fangwirkung.
CO₂-Fußabdruck: Kokos- und Jutefasern werden überwiegend aus Südostasien importiert. Hydraulische Mulchmaterialien aus europäischer Holzfaser haben einen deutlich geringeren Transportweg.
Ausnahme Holzwollematten: Erosionsschutzmatten aus Holzwolle europäischer Herstellung sind die einzige Mattentechnologie, die einer sachlichen Prüfung standhält. In Kombination mit hydraulischem Mulch auf Extremneigungen mit hoher Starkregenwahrscheinlichkeit setzt SRBT sie gezielt ein.
Unser Ansatz
SRBT begleitet Infrastrukturprojekte von der technischen Spezifikation bis zur vegetationstechnischen Abnahme — Planung und Ausführung in einer Hand.
SRBT prüft jedes Leistungsverzeichnis auf Plausibilität — Böschungstyp, Substrat, Neigung, Entwässerung und wasserrechtlicher Status bestimmen die Systemauswahl. Wo nötig, empfehlen wir Anpassungen bevor die Ausführung beginnt.
Mulchmaterial, Biopolymerklasse, Saatgutmischung und Systemvariante werden projektspezifisch konfiguriert — C/N-Verhältnis, AwSV-Konformität und regulatorische Anforderungen fließen direkt in die Rezeptur ein.
Eigene Maschinentechnik, geschultes Personal, laborgestützte Qualitätskontrolle. Dokumentation nach DIN 18918 und VOB/C, Etablierungsmonitoring und Gewährleistungsnachweis.
Böschungstyp und Neigung nennen — wir empfehlen das geeignete System und prüfen Ihr Leistungsverzeichnis auf Plausibilität.